| Interkulturelles Tanztheaterprojekt "Glad to be different" nennt sich ein interkulturelles Projekt, in dem Tanz, Theater und Gesang miteinander verknüpft werden. Das Projekt richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die ihr kreatives Potential entfalten wollen. Derzeit arbeitet die Gruppe an einem Work-in-Progress-Stück mit dem Titel: "Jugend ohne Strom", aus dem im November 2008 im Amerlinghaus erste Szenen und Collagen öffentlich gezeigt werden/wurden. Das Stück basiert auf einem Drehbuch, lässt jedoch Platz für Improvisationen und Veränderungen, über die und mit denen in den Proben diskutiert und experimentiert wird. Eigene Vorstellungen der TeilnehmerInnen fließen in das Stück ein. Die jungen Menschen partizipieren an der Entwicklung des Stücks und an der künstlerischen Umsetzung. Der Weg ist das Ziel! Gemeinsam werden Texte und Raps entwickelt und diskutiert, die sich mit der aktuellen Situation und Lebensrealität der jungen Menschen auseinandersetzen. Zielgruppe Das Angebot richtet sich in erster Linie an benachteiligte junge Menschen. Daraus ergibt sich, dass der Anteil an jungen Menschen mit Migrationshintergrund in der Gruppe groß ist. Aus der Praxis hat sich gezeigt, dass möglicherweise auf Grund der Erfahrungen und der Perspektiven (oder Perspektivlosigkeit?) vieler junger Menschen heraus das für einen kreativen Akt nötige Selbstvertrauen erst langsam erarbeitet werden muss. Andererseits beteiligen sich auch junge Menschen an der Gruppe, die bereits über Erfahrungen und Ausbildungen im Bereich Tanz / Theater / Gesang verfügen. Die Gruppe wird von einem Regisseur, einer Regieassistenz sowie einem Choreographen begleitet. Der Gesangsstil orientiert sich primär an Rap und R&B, bleibt aber offen für andere Richtungen, die von den TeilnehmerInnen eingebracht werden. Der Tanz basiert auf Freestyle und Hip-Hop, aber auch Elemente anderer Stilrichtungen wurden in das Konzept aufgenommen. Dazu zählen Breakdance, Pantomime und Comedy. Diese Stilmittel werden als Elemente der Jugendkultur bewusst verwendet, um die Niederschwelligkeit zu wahren und Langeweile zu verhindern. Der vertraute kulturelle Bezugsrahmen wird aber durch die Theaterarbeit erweitert, wodurch neue Lernprozesse in Gang gesetzt werden. Die Tanzeinlagen werden von Zoran Bogdanovic choreographiert, der bereits als Leiter mehrerer Workshops und in der praktischen Jugendarbeit umfassende Erfahrungen sammeln konnte. die theorie spricht bände Verantwortlich: Hubert Krammer Projektrelevante Qualifikationen: Praxisbegleitende Ausbildung beim Verein "Interkulturelles Lernen", IFP - Seminar über Jugendarbeit, langjähriger Kinder- und Jugendbetreuer beim Verein "Multikulturelles Netzwerk", freischaffender Künstler im Bereich Musik und bildende Kunst, CD - und Plattenveröffentlichungen, Musikalische Begleitung von Theateraufführungen Zoran Bogdanovic Spricht Deutsch, Englisch, Romanes, Serbo-Kroatisch. Leitung von Tanzprojekten mit Jugendlichen, Eigenständige Konzepterstellung und Durchführung für Breakdance-, HipHop- und Elektroboogieworkshops in den Jugendzentren Ottakring, Erdberg, Jugendraum Alte Trafik, Verein Multikulturelles Netzwerk, Verein Grenzenlos, Choreograph für die Theaterstücke: 9.000.000.000, Die Räuber, Liebesforschung, Date your Destiny Ivana Nikolic Studium der Theaterwissenschaft, Schauspielerin und Mitarbeit bei Jugendprojekten wie Date your Destiny, "Die Hochzeit" - einem Theaterprojekt zum Thema Zwangsheirat mit Jugendlichen u.a.. Verein Kulturzentrum Spittelberg |