| KULTURZENTRUM IM AMERLINGHAUS BLEIBT! | ||||
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Protestmail Liebe FreundInnen des Amerlinghauses! Die Lage des Amerlinghauses ist ernst wie nie zuvor.
Wir ihr wahrscheinlich wisst, wird das Haus seit Jahren konsequent unterfinanziert.
Die Subventionen sind seit Jahren gleich geblieben, doch alle anderen
Kosten wie Miete, Gehälter oder Betriebskosten sind gestiegen.
Nun soll das Haus in der bisherigen Form aufgelöst werden! Fakten: Amerlinghaus bezahlt Gesiba-Spekulationen
Das Haus ist in einer Schuldenfalle. Die Mietschulden bei der Gemeinde-eigenen
Gesiba, die das Haus verwaltet, steigen immer mehr. Die Gesiba hat in
diesem Jahr bereits zum zweiten Mal mit einer Räumungsklage gedroht.
Daneben können Teile der September- und die Oktober-Gehälter
nicht bezahlt werden und in Teilen des Hauses wurde bereits der Strom
sowie das Internet aufgrund von unbezahlten Rechnungen abgedreht. Protestmail: Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte
Frau Vizebürgermeisterin, Das Amerlinghaus ist vom jüngsten Vorschlag der
Gemeinde Wien existentiell bedroht. Es soll ein Teil des Hauses der
Gesiba zur gewinnbringenden „Verwertung“ überlassen
werden, die Jahressubvention gestrichen werden und somit das Haus in
dieser Form zerschlagen werden.
Abseits von Mainstream, Konsumrausch und mentalem Fast Food sind wir ein Zentrum für die lebendige Zivilgesellschaft und wollen es auch bleiben! Wir brauchen Deine Unterstützung! Das wird nicht ohne unseren entschiedenen Widerstand geschehen. Wir betrachten das als einen existentiellen Angriff auf unsere Existenz und werden entsprechend antworten. Claudia und Renate, Büroteam im Amerlinghaus
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Presse |
| Solidarität mit dem Amerlinghaus! auf Facebook ...................................................................................................... |
| Aktuelle Infos, Stand Dezember 2011 Der Herbst 2011 war für das Kulturzentrum Spittelberg
im Amerlinghaus eine sehr turbulente Zeit. Wie bereits in den Jahren
zuvor reichte die Jahressubvention aufgrund der seit vielen Jahren nicht
erfolgten Wertanpassung für die letzten drei bis vier Monate des
Jahres nicht mehr aus. In den im Oktober erfolgten Gesprächen mit
der Magistratsabteilung 13 über ein Schreiben an die Bank zur Freigabe
eines Überbrückungskredites stellte sich plötzlich heraus,
dass die MA 13 den Plan hatte, das Kulturzentrum Spittelberg im Amerlinghaus
in der jetzigen Form nur mehr bis Ende Juni 2012 zu finanzieren. Für
die Zeit danach gab es vage Pläne, einerseits einen Teil der Gruppen
aus dem Haus auszusiedeln und über Wien zu verstreuen und andererseits
nur mehr höchstens einen Arbeitsplatz im Verein Kulturzentrum Spittelberg
zu finanzieren. Das Schreiben an die Bank zur Freigabe eines Überbrückungskredites
wurde an die Bedingung geknüpft, dass der Vereinsvorstand dieser
so genannten "Neu-Orientierung" zustimmen hätte müssen.
Das brachte den Vorstand des Vereins Kulturzentrum Spittelberg in eine
äußerst prekäre Lage, da er ja für die laufend
höher werdenden ausstehenden Rechnungen haftete und der Verein
sozusagen am Rande des Konkurses stand. Im November 2011 spitzte sich
die Lage nochmals zu: Gehälter konnten nicht ausbezahlt werden,
in Teilen des Hauses gab es keinen Strom, im Infobüro eine Woche
lang weder Internet- noch Telefonverbindung. Diese existenzbedrohende
Situation konnte durch die gemeinsame Öffentlichkeits- und Mobilisierungsarbeit
von Seiten des Vorstandes, der Hausgruppen und der Mitarbeiterinnen,
die eine Welle der Solidarität zur Folge hatte, abgewendet werden.
Presse- und Fernsehberichte, eine wahre Flut von Protestmails an die
zuständigen StadtpolitikerInnen sowie eine Demonstration am 29.11.2011
bewegten die roten und grünen StadtpolitikerInnen zum Einlenken.
Wir danken all jenen noch einmal besonders herzlich, die sich auf irgendeine
Weise an der Kampagne zum Erhalt des Kulturzentrums Spittelberg im Amerlinghaus
beteiligt haben: Ihr wart großartig … Solidarität ist
mehr als nur ein Wort! Auf ein kämpferisches Jahr 2012!
-> Presseaussendung 5. Nov 2011 Wien/Innenpolitik/Soziales/Rot-Grün/Amerlinghaus/Hausbesetzung Wien: Rot-Grün will Amerlinghaus zusperren Wien. Die rot-grüne Stadtregierung will offenbar das traditionelle Für eine Vielfalt emanzipatorischer, selbstorganisierter Projekte, Das Amerlinghaus, das seit Jahren vergeblich um die dringend notwendige Renate Nahar: „Angestellte sitzen nun ohne Gehalt teils in Räumen
ohne Über 50 Gruppen, Initiativen und Projekte, die das Haus regelmäßig
für Michi Bonvalot kündigt einen heißen Winter an: „Das
Amerlinghaus ist ein Claudia Totschnig: Wir fordern, dass das Zentrum im Amerlinghaus, das Die Gemeinde-eigene GESIBA musste jüngst auf politischen Wunsch
der Seit 33 Jahren ist das Kultur- und Kommunikationszentrum im Amerlinghaus KRISE BRAUCHT KULTUR! DAS IST EINE PRESSEAUSSENDUNG DES AMERLINGHAUSPLENUMS. Rückfragehinweis: Büroöffnungszeiten: ------------------------------------------- -> Kulturzentrum greift Raum -> Kulturzentrum macht Straßenpicknick! -> „Spendenbox“
Sommer. Der ganze Spittelberg ist von Gastgärten übersät. Der ganze? Nein! Ein kleines von Aktivist_innen eingepflanztes Kulturzentrum im Herzen des Spittelbergs widersetzt sich seit über 30 Jahren erfolgreich Kommerzialisierung und Konsumkultur…
Wissen Sie, was das Kulturzentrum im Amerlinghaus
ist? Seit 33 Jahren ist das Kulturzentrum Spittelberg im Amerlinghaus eine
offene, niederschwellige Einrichtung, in der kritische, nicht kommerzielle
Kulturarbeit stattfindet, in der soziale und politische Initiativen
arbeiten. Das Kulturzentrum Amerlinghaus ist in Gefahr! Nicht nur das Kulturzentrum im Amerlinghaus ist gefährdet, viele andere Initiativen im zivilgesellschaftlichen und autonomen Bereich kämpfen ums Überleben, auch ihnen gilt unsere Solidarität. Wir meinen, dass es eine grundlegende Frage der Politik ist, wie weit in einer Stadt wie Wien weitgehend selbstbestimmte offene Gruppen und Initiativen unterstützt werden und ihnen Öffentlichkeit zugestanden wird. Oder aber ob durch eine Versagung dessen die soziale Kultur wieder einen Schritt enger und ärmer gemacht wird. Es kann nicht sein, dass immer wieder Gruppen an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden, indem noch mehr soziale, kulturelle und materielle Ressourcen ausgetrocknet werden. Wir halten diese Entwicklung für gefährlich. Daher setzen wir ein Zeichen! Kulturzentrum greift
Raum! AMERLINGHAUS BLEIBT! ALTE AKTIONEN Donnerstag 16. September 15:00 - 18:00 WIR STREIKEN! Streik-Aktion der Mitarbeiterinnen des Kulturzentrum Spittelberg Infostand vor dem Museumsquartier/Ecke Mariahilferstraße Streikposten im Amerlinghaus ................................................................... Samstag 25. September 15:00 - 17:00 Aktionstag Amerlinghaus darf
keine Tiefgarage werden! ................................................................. Freitag 1. Oktober 16:00 - 22:00 Strassenfest in der Stiftgasse .................................................................. Kulturzentrum Spittelberg
| Amerlinghaus in Gefahr Das Kulturzentrum Spittelberg | Amerlinghaus ist in Gefahr. Eigentlich müssten wir mit Ende September zusperren, da Miete, Gehälter, Energie-, Bürokosten usw. nicht mehr bezahlt werden können. Trotz inflationsbedingtem Mehrbedarf und langen Verhandlungen wurde unsere Subvention durch die Gemeinde Wien auch 2010 nicht wertangepasst. Gegenwärtig versuchen wir uns nun, mit einer Solidar-Vorschussaktion (näheres unter ...) in das nächste Jahr hinüberzuretten. Unsere politische Forderung an die Gemeinde, den (bereits auf ein Minimum reduzierten) Grundstock an Mitarbeiterinnen sicherzustellen sowie das Kulturzentrum im Amerlinghaus als Kommunikationsraum und Ressource für eine Vielzahl von Gruppen und Einzelpersonen zu erhalten, bleibt bestehen. Das Kulturzentrum Spittelberg | Amerlinghaus Seit 32 Jahren ist das Kulturzentrum Spittelberg im Amerlinghaus eine offene, niederschwellige Einrichtung, in der mit möglichst wenigen Vorschriften und Einengungen kritische, nicht kommerzielle Kulturarbeit stattfindet, in der soziale und politische Initiativen, oft auch gemeinsam, arbeiten. An die fünfzig parteiunabhängige Gruppen benutzen, gegen ganz geringe Beiträge oft auch unentgeltlich, die Räume des Amerlinghauses. Dazu kommen noch die fixen Bestandteile des Hauses - verein exil, Vereinigung für Frauenintegration, Kindergruppe Amerlinghaus sowie eine Reihe von Initiativen, die das Kulturzentrum für Einzelveranstaltungen nutzen. Für viele dieser Initiativen wäre der Wegfall des Kulturzentrums im Amerlinghaus als nicht-kommerzieller Raum für zahlreiche emanzipatorische, selbstorganisierte Projekte, kritische Basiskulturarbeit, antirassistische und kulturpolitische Arbeit, existenzgefährdend. Das Amerlinghaus selbst gehört der Gemeinde Wien und wird durch die GESIBA verwaltet. Das Kulturzentrum Spittelberg wird vollständig durch die MA 13 subventioniert, wobei ein Teil der Subvention (mittlerweile ca. 1/5) als Miete an die Gesiba geht. Bis 2004 wurden die Subventionen in unregelmäßigen Abständen wertangepasst. Seitdem nicht mehr. Bereits 2004 waren wir außerdem genötigt, Personalkürzungen und Einsparungen vorzunehmen. Krise Im September 2009 wurden sich bereits seit geraumer Zeit ankündigende finanzielle
Probleme virulent. Trotz des rigiden Sparkurses der vergangenen Jahre waren
wir an einem Punkt angelangt, wo die Situation des Kulturzentrums prekär wurde.
Der Subventionswert wird immer weniger, Fixkosten werden immer höher. Diese
allein - Miete, Gehälter für 3 Teilzeit-Arbeitnehmerinnen und eine Vollzeit-Putzarbeiterin,
Betriebskosten (Strom, Wasser, Heizung) sowie der Beitrag zur ständigen Zusammenarbeit
mit dem verein exil im Amerlinghaus - verbrauchen die gesamte Subvention.
Kostensteigerungen werden aber nicht mehr ausgeglichen, zusätzliche Projektfinanzierungen
sind schwierig bis unmöglich zu lukrieren; Banken und Krankenkassen sind immer
weniger kulant, Reparaturen und Materialien werden immer teurer, was alles
zusammen unseren Weiterbestand in der jetzigen Form massiv gefährdet. Gescheiterte Verhandlungen Ende Juni sind nun unsere Verhandlungen mit der MA13 gescheitert. Nachdem wir bis dahin immer noch Erwartungen in Richtung eines Entgegenkommens von Seiten der Gemeinde in Bezug auf unsere Forderung nach Wertanpassung der Subvention und Mietreduzierung, Entschuldung und Sanierungszuschuss hatten, steht jetzt fest, dass von Seiten der politisch Verantwortlichen taktiert, abgeschasselt und gemauert wird. Die zur Weiterführung des gleichen Betriebs nötigen zur seit 2004 gleich gebliebenen Subvention von € 250.000,- geforderten zusätzlichen € 40.000,- gibt es genauso wenig, wie die für eine minimale erstmalige Renovierung seit 30 Jahren benötigten € 20.000,-. Darüber hinaus bekommen wir im Gegensatz zu den vergangenen Jahren auch keinen Vorschuss auf die Subvention, der wegen der angehäuften Schulden nötig ist, UND die Banken geben nicht nur uns, sondern allen subventionierten Vereinen keinen Überziehungsrahmen mehr. Das bedeutet, dass mit Ende September kein Geld mehr da ist, Miete, Gehälter und sonstiges zu zahlen. Eine politische Diskussion fand nicht statt. Die Botschaft, die wir von Seiten der offiziellen Politik erhalten haben, ist: helft euch selbst, die Gemeinde hat nicht mehr Geld. An Geldmangel leidet die gemeindenahe Gesiba, die das Amerlinghaus als Eigentum der Stadt Wien verwaltet, jedenfalls nicht. Das Viertel um den Spittelberg ist ein Musterbeispiel für Gentrifizierung. "Schon bald erkannte die GESIBA den Wert von Altbestand und engagierte sich in Stadterhaltungs- und Sanierungsprojekten, wie der Revitalisierung des "Spittelbergs" im 7. Bezirk. Modern wohnen in alten Häusern - ein Erfolgsgeheimnis, welches international Furore machte." (www.gesiba.at) Das ist eine Entwicklung, die die AktivistInnen, die das symbolkräftige Amerlinghaus im Zentrum des Spittelbergs instandbesetzten, sicher nicht beabsichtigten, die aber unter den gegenwärtigen Machtverhältnissen nur schwer zu verhindern scheint. Das Kulturzentrum zahlt direkt von der Gemeindesubvention über € 50.000,- im Jahr Miete an die Gesiba (für ein Objekt, das der Gemeinde selbst gehört!) - das entspricht in etwa der Summe der nicht erfolgten Anpassung, die wir für die Gewährleistung des Fortbestands des Kulturzentrums benötigen. Es ist kein Geld da, wird uns gesagt. Geht es nicht vielmehr darum, dass Geld nur mehr für "wachstumsrelevante" Projekte da ist, während an anderer Stelle durch "Einsparungen" an den Lohnabhängigen gespart wird und an nach neoliberaler Logik nicht wachstumsrelevanten Sektoren wie Sozialversorgung, Basiskultur, politischer Bildung, Trans- und Interkulturellem? Ist es das, was die politisch Verantwortlichen wollen? Und nun? Soll uns etwa das AMS (Ja, ja, das Arbeitsmarktservice) über die Krise "helfen"? Wie ist das vorzustellen? Einzelne Mitarbeiter_innen gehen ein paar Monate in die Arbeitslose, kassieren Arbeitslosengeld (auch Steuergelder, diesmal halt auch vom Bund) und sollen weiter arbeiten wie gehabt? Wir hören, das ist nicht unüblich und hätte schon einige Einrichtungen vor dem Aus gerettet - das soll ein Lösungsansatz sein? Führende sozialdemokratische Politiker_innen Wiens der Siebzigerjahre (Fröhlich-Sandner, Gratz, Zilk) verstanden und schätzten den Wert des Amerlinghaus für das politische Klima in der Stadt. Sie erkannten auch die Umwegrentabilität solcher Einrichtungen. Die damalige Vizebürgermeisterin sagte noch wenige Monate vor ihrem Tod 2008, bei einer Podiumsdiskussion im WUK, dass Arena, Amerlinghaus, WUK und ähnliche alternative Einrichtungen der öffentlichen Hand viele Kosten im Gesundheits-, Polizei- und Justizwesen ersparen. Auch dieser Gedanke ist den heutigen Politikern nicht mehr so einsichtig. Aha, also ist das Amerlinghaus kein Tourismusträger, nicht Mainstream genug, nicht gut für das Image der Stadt Wien? Bringt auch keine Wähler_innenstimmen? Ob die derzeitige Stadtpolitik, Bierzelte und Jahrmarkt genug Motivation sind, die Stimme NICHT dem Rechtspopulismus und Rechtsextremismus zu geben, ist fraglich. Bedeutet die Absage der Stadt Wien, dass zukünftig keine kritischen Ränder und Räume mehr gefördert werden sollen? Dass es den Entscheidungsträger_innen vollkommen egal ist? Oder sogar noch schlimmer, dass beabsichtigt ist, Kriminalisierung und Repression als hegemoniale Strategien noch weiter voranzutreiben? Die Frage ist nicht, ob uns die Gemeinde Wien finanzieren kann, sondern ob sie es will. Will die Stadtregierung neben Weihnachtsbeleuchtung, Hoch(glanz)kultur, Events und Inseratenkampagnen auch die Demokratie und die Aktivitäten der Zivilgesellschaft fördern? Was tun? In mühsamer Kleinarbeit Spenden sammeln, also Geld von denjenigen nehmen, die selber auch nicht viel haben - wir rechnen kaum damit, dass uns finanzkräftige Menschen unter die Arme greifen. Uns selber verkaufen, dass heißt, das Produkt Amerlinghaus an den/die Meistbietende_n versteigern und unsere Arbeitszeit damit verbringen, Gelder zu lukrieren anstelle qualitativer, inhaltlicher Arbeit? Wir sollen mehr Eigenmittel erwirtschaften. Der Trend: eine Einrichtung kann nicht immer der/dem Steuerzahler_in auf der Tasche liegen. Die Zeiten sind vorbei, in denen Kultur- und Sozialträger unwirtschaftlich denken konnten, jetzt muss sich die Einrichtung eben selber was einfallen lassen, um sich zu finanzieren. Also wie haben wir uns das vorzustellen - dass es nur mehr soziale und kulturelle Einrichtungen gibt, die a.) wirtschaftlich cleverer und geschickter sind als die anderen und/oder b.) von einem Unternehmen abhängig sind? Fällt uns jetzt unsere Abhängigkeit von staatlichen bzw. Gemeindeinstitutionen auf den Kopf? Es kann nicht sein, dass das Amerlinghaus als offenes, generationen-, subkulturen- und politics-übergreifendes Haus tot gespart wird. Wenn es zu keiner Entschuldung und keiner Evaluierung der Subvention durch die Stadt kommt, dann muss das Amerlinghaus im Herbst 2010 seinen Betrieb einstellen. Zumindest das, was das Haus bisher ausmachte, ist dann nicht mehr möglich. Irgendwas kann die Gemeinde schon mit dem Haus machen, aber dann hat sie einen der letzten Orte selbstbestimmten und geförderten Handelns in dieser Stadt preisgegeben. Das wollen wir aber nicht! KRISE BRAUCHT KULTUR! Es kann nicht sein, dass für Einrichtungen, die nicht der neoliberalen Verwertungslogik entsprechen, immer weniger Mittel zur Verfügung gestellt werden. Wir sind kein Einzelfall, und wir meinen, dass es im öffentlichen Interesse liegt, vielfältige kritische Denk-, Handlungs-, Lebens- und soziale Räume zu erhalten. Wir möchten - rechtzeitig zum Wiener Wahlkampf und darüber hinaus - daran arbeiten, eine politische Diskussion um Kultur- und Sozialpolitik, Perspektiven für nicht-mainstreamige und kritische, gesellschaftsemanzipatorische Initiativen und Gruppen voranzutreiben und darüber hinaus Interventionen und vielfältige Aktionen im Haus und im öffentlichen Raum setzen. Das können und wollen wir nicht allein tun. Vernetzung, Solidarität und Koordination sind Voraussetzungen für politische Bewegung. Infos gibt es auf unserer Homepage: www.amerlinghaus.at Es gibt auch eine Facebookseite unter: Solidarität mit dem Amerlinghaus! | Facebook Tun wir uns zusammen, handeln wir solidarisch, lasst uns unbequem sein! Für mehr und nicht weniger politische, soziale, kommunikative Zentren! Für mehr emanzipatorische politische Kultur! KULTURZENTRUM IM AMERLINGHAUS BLEIBT! |