Kulturzentrum Spittelberg im Amerlinghaus
Öffentliche Veranstaltungen
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Öffentliche Veranstaltungen

Mai / Juni 2018

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Programmüberblick

Mi 2. Mai 19:30
Lesung

Wort Bild Klang

Fr 4. Mai 19 h
Lesung mit Poesiefilm und Gesang

DAHEIM

Fr 4. Mai - So 6. Mai
Antikapitalistischer Kongress

Marx is muss

Mo 7. Mai 20 h
Filmscreening
"Tepecik Traumschule"

Di 8. Mai 19 h
Erstes Wiener Lesetheater
Habsburgs verkaufte Töchter

Mi 9. Mai 19 h
Buchpräsentation
Arbeitskämpfe in Chinas Autofabriken

Do 10. Mai 17 h & Fr 11. Mai 18 h
Kindertheater
NON EX AEQUO

Sa 12. Mai 20 h
Open Stage

STUTHE-Quickie

Mo 14. Mai 20 h
Literatur, Musik & Kleinkunst
WILDE WORTE

Mi 16. Mai 19 h
Filmscreening

Wir sind schon da

Do 17 Mai 16 h bis 18:30
Poetry Slam Workshop

Gastgeber*innen: Fomp

Mo 21. Mai 19 h
Rechtshilfetreffen

BettelLobby Wien

Di 22. Mai 19 h
Buchpräsentation

Maria Prieler-Woldan stellt vor: "Das Selbstverständliche tun. Die Salzburger Bäuerin Maria Etzer und ihr verbotener Einsatz für Fremde im Nationalsozialismus."

Mi 23. Mai 19:30
Klezmertanzabend mit Livemusik
Pallawatsch

Mi 23. & Do 24. Mai 19 h
FZA Verein für Kultur präsentiert:
FLUCH'T'RAUM - Von Fluchten und Wiederfluchten

Mo 28. Mai 19 h
Infoabend
Arbeitskampf im Erdbeerland: Willkommen bei der Sezonieri-Kampagne!

Di 29. Mai 19 h
Buchpräsentation

Eva Geber: "Louise Michel - Die Anarchistin und die Menschenfresser"

Mi 6. Juni 19 h
Buchpräsentation und Lesung
Bruno Schernhammer: "Und alle winkten - Im Schatten der Autobahn"

Do 7. Juni 20 h
Open Stage
STUTHE Quickie

Mo 11. Juni 20 h
Literatur, Musik & Kleinkunst
WILDE WORTE - Gast: Annett Krendlesberger

ABGESAGT! Mi 13. Juni 19 h
Vernissage & Fotoausstellung
Ugur Atay: Die Statuen von Wien

Mo 18. Juni 19 h
Rechtshilfetreffen BettelLobby Wien
BETTELN IST ERLAUBT

Mi 27. Juni 19 Uhr
Semesterabschlusskonzert
Saz Verein Wien

Fr 29. Juni 20 Uhr
Lesungen
Wohnzimmertag der Erste


Programm im Detail

Mi 2. Mai 19:30
Lesung

Wort Bild Klang
mit Darley Rojas Castañeda, Pascal C. Tanguy (beide GAV)
Gast:
Margarita Valdivia
Eine Veranstaltung der Grazer Autorinnen Autorenversammlung

Kurzbiografien:
Darley Rojas Castañeda. Kolumbianischer Dichter und Schriftsteller (Bogotá-Kolumbien). Er lebt seit 1977 in Europa, gestaltete verschiedene Sendungen für den ORF und ist ein wahrer Experte für lateinamerikanische Literatur.Zahlreiche Publikationen in Anthologien, wie z.B.in der Anthologie "Die Fremde in mir", Lyrik und Prosa der österreichischen Volksgruppen und Zuwanderer (Wien 1999). Vor kurzem wurde sein Buch "Türkisfarbenes Tor" im Deutschen Verlag Stadtlichter Presse in einer zweisprachigen Ausgabe veröffentlicht.
Pascal C. Tanguy, geboren in Linz, lebt in Wien als Gymnasiallehrer und schreibt auf Deutsch und Französisch. Seine Schwerpunkte sind Lyrik, Theaterstücke und Prosa (derzeit fertiggestellt: ein Manuskript mit französischen Prosatexten und deren Übersetzungen). Auch literarische Übersetzungen. Letzte Veröffentlichung: "Fenster zum Licht/Fenêtre ouverte sur la lumière" (Albatros, Wien 2012). Darüber hinaus ist Pascal C. Tanguy auch in den Bereichen Malerei und Fotografie tätig (zuletzt Fotoausstellung in der Galerie Kandinsky 2015). Margarita Valdivia wurde am 30. März 1972 in Guadalajara, Jalisco, Mexiko geboren. Sie hat an diversen Schreibwerkstätten in ihrer Heimat teilgenommen und einige Gedichte und Prosatexte in verschiedenen Literaturmagazinen sowie Zeitungen publiziert. Seit 1998 lebtsie in Österreich, wo sie als Grafikerin und Übersetzerin arbeitet. Im Jahr 2010 erschien ihr erstesBuch "Der Gesang des Alltäglichen" in Mexiko, im Herbst 2017 ihr neuer Gedichtband(zweisprachig spanisch/deutsch) "Glut und Feuer" in der Edition PEN im Löcker Verlag in Wien. Darley Rojas Castañeda. Kolumbianischer Dichter und Schriftsteller (Bogotá-Kolumbien). Er lebt seit 1977 in Europa, gestaltete verschiedene Sendungen für den ORF und ist ein wahrer Experte für lateinamerikanische Literatur.Zahlreiche Publikationen in Anthologien, wie z.B.in der Anthologie "Die Fremde in mir", Lyrik und Prosa der österreichischen Volksgruppen und Zuwanderer (Wien 1999). Vor kurzem wurde sein Buch "Türkisfarbenes Tor" im Deutschen Verlag Stadtlichter Presse in einer zweisprachigen Ausgabe veröffentlicht. Pascal C. Tanguy, geboren in Linz, lebt in Wien als Gymnasiallehrer und schreibt auf Deutsch und Französisch. Seine Schwerpunkte sind Lyrik, Theaterstücke und Prosa (derzeit fertiggestellt: ein Manuskript mit französischen Prosatexten und deren Übersetzungen). Auch literarische Übersetzungen. Letzte Veröffentlichung: "Fenster zum Licht/Fenêtre ouverte sur la lumière" (Albatros, Wien 2012). Darüber hinaus ist Pascal C. Tanguy auch in den Bereichen Malerei und Fotografie tätig (zuletzt Fotoausstellung in der Galerie Kandinsky 2015).
Margarita Valdivia wurde am 30. März 1972 in Guadalajara, Jalisco, Mexiko geboren. Sie hat an diversen Schreibwerkstätten in ihrer Heimat teilgenommen und einige Gedichte und Prosatexte in verschiedenen Literaturmagazinen sowie Zeitungen publiziert. Seit 1998 lebtsie in Österreich, wo sie als Grafikerin und Übersetzerin arbeitet. Im Jahr 2010 erschien ihr erstesBuch "Der Gesang des Alltäglichen" in Mexiko, im Herbst 2017 ihr neuer Gedichtband(zweisprachig spanisch/deutsch) "Glut und Feuer" in der Edition PEN im Löcker Verlag in Wien.

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Fr 4. Mai 19 h
Lesung mit Poesiefilm und Gesang

DAHEIM
Texte: Isabella Feimer, Ursula Wiegele, Anita C. Schaub
Poesiefilm: Anita C. Schaub
Musik: Elisabeth Monder
Konzept, Organisation, Organisation: Anita C. Schaub

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Fr 4. Mai - So 6. Mai
Antikapitalistischer Kongress

Marx is muss
Motto „Der Kampf gegen Schwarz-Blau braucht Praxis und Theorie“
Strategien für den Widerstand gegen die FPÖ-ÖVP-Regierung
Mit internationalen Gästen wie Nora Berneis (Aufstehen gegen Rassismus, Deutschland), Volkhard Mosler (DIE LINKE Frankfurt) und Weyman Bennett (Stand Up To Racism, Großbritannien).
Der Kongress wird organisiert von Aktivist_innen von Linkswende jetzt.
Anmeldung ist erforderlich unter: anmeldung@marxismuss.at

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Mo 7. Mai 20 h
Filmscreening

"Tepecik Traumschule"
In Anwesenheit der Regisseurin Güliz Saglam
Der Dokumentarfilm "Tepecik Traumschule" von Regisseurin Güliz Saglam fokussiert auf die Filmleidenschaft von Ahmet Uluçay, einen der originellsten Regisseure des türkischen Kinos. Die Filmkunst, mit der er in den 60-er Jahren durch den Besitzer eines mobilen Kinos in Berührung kam, veränderte sein Leben für immer. Uluçay, der Surrealist ohne Ahnung von Surrealismus, baute im Alter von zwölf Jahren in der von ihm und seinem Kumpel gegründeten Kinogesellschaft von Freunden im Dorf seinen eigenen Filmprojektör und -kamera, und damit machte er die fabelhaftesten Kurzfilme. Nach dem ersten Kurzfilm "Optische Träume" drehte er gleich fünf Kurzfilme, alle in dem Dorf, wo er zur Welt kam. Mit seinem ersten Spielfilm "Schiffe-Machen aus Wassermelonenschale" gewann er den Großen Preis im 26. Montpellier Mittelmeerfilme Festival, den Besten Film Istanbul Film-Festival und den Zweitbesten Film in San Sebastian Filmfestival. Im Jahr 2009 starb er an den Folgen eines Gehirntumors.
Veranstaltet von: Neuer Wiener Diwan

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Di 8. Mai 19 h
Erstes Wiener Lesetheater

Habsburgs verkaufte Töchter
Es lesen: Lilo Perchtold (Gestaltung), Heidi Hagl, Herzlinde Kriz und Hilde Schmölzer

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Mi 9. Mai 19 h
Buchpräsentation

"Arbeitskämpfe in Chinas Autofabriken" von Zhang Lu
Der Herausgeber und Übersetzer Ralf Ruckus stellt das Buch vor.
Anschließend Diskussionsmöglichkeit!
In ihrem Buch erkundet Zhang Lu die Arbeitsbedingungen, die Subjektivität und das kollektive Handeln der AutomobilarbeiterInnen im Land der weltweit größten und am schnellsten expandierenden Automobilindustrie. Das Buch kombiniert neue empirische Befunde mit nuancierten Analysen der Produktionsstätten, der chinesischen Industriepolitik und der globalen Entwicklung der Automobilindustrie. So entsteht ein vielschichtiger Analyserahmen, der auch abschätzen lässt, wie sich die Arbeitsverhältnisse in der chinesischen Automobilindustrie in ihrem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext weiter entwickeln werden. Nach jahrelanger Feldarbeit und ausführlichen Interviews mit ArbeiterInnen aus sieben großen Automobilfabriken in verschiedenen Regionen Chinas kann Zhang den LeserInnen eine fundierte Nahansicht des Fabrikalltags und der wachsenden ArbeiterInnenmilitanz bieten.
Eine Veranstaltung des Mandelbaum Verlages

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Do 10. Mai 17 h und Fr 11. Mai 18 h
Kindertheater

NON EX AEQUO
Ein Wartezimmer in der nahen Zukunft. Fünf Personen sitzen dort, sie alle brauchen etwas: das Tarnwesen ein lächerliches Papier, das junge Mädchen seine Mutter, das dumpfe Brüderpaar seine Lieblingsmarke. Dazu ein verschuldetes Alien und eine verrückte Hexe. Doch das Personal des Hauses schickt sie nur von einem Raum zum nächsten, und je länger sie alle durch die Gänge des Gebäudes irren, desto unmöglicher scheint es, an ihr Ziel zu gelangen. Warum also überhaupt suchen?
Ein absurdes Kinderstück über die großen Fragen nach Sinn, Sehnsucht und Seife.
Eine Produktion der Freien Gruppe Trampolin

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Sa 12. Mai 20 h
Open Stage

STUTHE-Quickie
Wir veranstalten rund einmal im Monat für Interessierte, Künstler*innen
und Bühnenneulinge eine Open Stage. Deine Open Stage.
Du hast bis zu 15min Bühnenzeit.
Bist Du bereit: melde Dich an unter quickie@stuthe.com.
Alle Arten von künstlerischem Ausdruck sind willkommen.
Wir freuen uns über Neugierige und Innovator*innen –
scheiß auf Perfektion - komm einfach vorbei!
Eintritt FREI! Für Kinder geeignet
www.stuthe.com

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Mo 14. Mai 20 h
Literatur, Musik & Kleinkunst

WILDE WORTE

Freie Wildbahn und Wunschgedichte
Gastgeber: Richard Weihs
Gast: Markus Lindner
"Klei"
Unten an der Küste gewinne ich Land. Ich habe einen Deich angelegt. Dauernd versuche ich durch Anhäufungen, Umschichtungen und Verlegungen dem Meer Land abzunehmen. Klei eignet sich bestens dafür. Den klebrigen Rest der Ebbe in die Schubkarre schaufeln und heran karren.
"Markus Lindner zeigt so etwas wie eine mentale Robinsonade, einen Bildungsroman über einen Aussteiger, der auf dem Weg in die Zukunft im Lebens-Schlick hängen bleibt. - Romantisch, klar und voller Balance im schwammigen Grund!" Helmuth Schönauer
bibliothekderprovinz.at/klei

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Mi 16. Mai 19 h
Filmscreening

Wir sind schon da
FrauenLesbenFilmCollectif Berlin 1997
63 min, in deutscher Sprache
Ein Film über die Sans-Papiers
Fünf Frauen der Sans Papiers erzählen von der Entstehungsgeschichte, den Hintergründen und von der Organisierung der Frauen innerhalb der Sans Papiers und ihren wichtigsten Forderungen, z.B. dem eigenständigen Aufenthaltsrecht für Frauen. Sie berichten von konkreten Forderungen und politischen Positionen der Sans Papiers, ihren Organisations- und Aktionsformen und über die Veränderungen, die ihre Organisierung und der Kampf für ihr Leben mit sich gebracht haben.
Die Sans Papiers wehren sich offensiv dagegen, dass ausgerechnet sie verantwortlich sein sollen für die sozialen und ökonomischen Probleme der Zielländer. Sie stellen ihre Situation der Rechtlosigkeit und Marginalisierung in den Ländern des Nordens ausdrücklich in einen Zusammenhang mit der Geschichte der Kolonisierung und Versklavung sowie mit dem heute herrschenden Nord-Süd-Verhältnis.
Jeanne Tchaleaux vom Kollektiv der Sans Papiers in Colombes formuliert es so: "Die ganze Zeit wird über die Immigranten gesprochen: die Immigranten, die Immigranten... Sie müssen sich auch die Frage stellen, warum kommen die Immigranten in unsere Länder? Warum?". Und Madjiguène Cissée, Sprecherin der "Sans Papiers" ergänzt: "Unsere Forderungen gehen weit über die Regulierung unserer Papiere hinaus. Es ist sicher, daß unser Kampf, den wir - als Volk aus dem Süden, das hier in Europa lebt - führen, die Frage nach der Nord-Süd-Beziehung stellt. Das ist die Frage, die sich heute stellt!"
Das Filmscreening wird von der Wiener Vernetzung gegen Abschiebungen organisiert, einem Zusammenschluss an Aktivist*innen aus verschiedenen Kontexten.

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Do 17 Mai 16 h bis 18:30
Workshop

Poetry Slam
Gastgeber*innen: Fomp
Poetry Slam - das ist gelebte Sprache, kreativer Geist in Worte gegossen. Das Slamkollektiv FOMP bietet allen Schreibenden und Kreativen einen kostenlosen Poetry Slam Workshop. Monatlich gibt es die Möglichkeit von Größen des Slam zu lernen - ob Handwerk, ob kreativer Zugang, ob Präsentation oder einfach die Freude am Schreiben.
Wir bitten um Voranmeldung unter contact@fomp.eu und freuen uns auf dich und deine Gedanken. Der Workshop ist gratis, die Leiter*innen wechselnd. Come as you are.
Weitere Infos:
www.fomp.eu
fb.com/fomp.vienna

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Mo 21. Mai 19 h
Rechtshilfetreffen

BettelLobby Wien
BETTELN IST ERLAUBT

Seit 2013 gibt es einmal monatlich ein Rechtshilfetreffen für BettlerInnen und StraßenzeitungsverkäuferInnen im Amerlinghaus Wien. Wir haben bisher bereits hundert Strafverfügungen wegen Bettelns beeinsprucht, 80% der Einsprüche wurde bislang statt gegeben!
Eingeladen sind BettlerInnen und UnterstützerInnen. Bitte alle Unterlagen zu den Strafen zum Rechtshilfetreffen mitnehmen. Wir sprechen auch Bulgarisch und Rumänisch, auf Anfrage auch Ungarisch. Es gibt Kinderbetreuung und auch einen kleinen Imbiss und Plauderei. Unsere Rechthilfenummer: 0660 34 82 82 6

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Di 22. Mai 19 h
Buchpräsentation

Maria Prieler-Woldan:

"Das Selbstverständliche tun. Die Salzburger Bäuerin Maria Etzer und ihr verbotener Einsatz für Fremde im Nationalsozialismus." Studien Verlag ISBN-10: 3706556642
Mit einem Nachwort von Brigitte Menne

"Lebenssorge fängt dort an, wo eineR sich selbst Mitgefühl erlaubt, obwohl
es von einem totalitären Regime verboten ist (…) Der Blick der Liebe im
weitesten Sinn gilt einem Individuum, (…) - auch wenn ihn oder sie eine
willkürlich gesetzte Norm als minderen Menschen definiert, dem kein
Ansehen, keine Sorge und Fürsorge zusteht - und auch keine Sorglosigkeit:
keine Freizeit, kein Fest und (…), kein sexuelles Glück, kein Leben, kein Überleben.
" M. P.-W.

Die 53-jährige Witwe, Bergbäuerin, Mutter und Pflegemutter Maria Etzer wird 1943 bei der Gestapo denunziert. Sie sei männersüchtig, vernachlässige ihre Wirtschaft und unterhalte ein intimes Verhältnis zu drei Kriegsgefangenen. Maria Etzer wird wegen "verbotenen Umgangs" mit Kriegsgefangenen zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Wer hat sie denunziert? Ein Nachbar oder gar jemand aus der Familie?
Nach ihrer Entlassung 1945 konnte sie jahrelang nicht in ihren Heimatort zurückkehren. Die katholische Bergbäuerin und Hitlergegnerin bemühte sich nach Kriegsende erfolglos um eine Opferfürsorgerente: Der bei ihr eingesetzte Kriegsgefangene sei ein fleißiger und williger Arbeiter gewesen, und so habe sie ihn auch behandelt. Die "Schande" blieb jedoch an ihr haften, bis heute - wie auch an anderen Frauen aus dem Salzburgerland, die gleichen Vorwürfen ausgesetzt waren.
Aus Erinnerungen der Enkelgeneration und Akten von Zuchthaus und Opferfürsorge wird das Schicksal Maria Etzers nachgezeichnet.
Das Buch entwirft dabei ein neues Konzept von weiblichem Widerstand als "Lebenssorge" und rückt eine bislang kaum untersuchte Opfergruppe des Nationalsozialismus, die noch auf Rehabilitierung wartet, in den Fokus.

"Detailreich werden Verrat und Verfolgung durch den Nationalsozialismus beschrieben und dieser Fall mit ähnlichen, anderen ,Bettpolitischen' verglichen. Allzu lange waren nicht nur staatliche Behörden, sondern auch die Wissenschaft blind: Erst 2001 taucht das Thema der ,Geschlechtsverbrechen' am Österreichischen Zeitgeschichtetag auf."
Augustin, 456, April 2018

Die Autorinnen sind anwesend.

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Mi 23. Mai 19:30
Klezmertanzabend mit Livemusik

Pallawatsch
Tanzbares zwischen Tradition und Interpretation … mit Wurzeln und neuen Blüten
Klezmermusik ist traditionelle jüdische Fest- und Hochzeitsmusik aus Osteuropa. Die Tänze - polonaiseartige Freylachs, squareähnliche Shers, ruhige Horas, schnelle Hongas, fetzige Bulgars ... Kreistänze, Reihen- & Paartänze - vieles Vertrautes in vielleicht unbekannterem Gewand, versehen mit Tanzerklärungen und Livemusik, keine Vorkenntnisse notwendig! – Spende für die Musik
Pallawatsch sind: Eva Pankratz, Martin Mixan, Günther Schöller, Miriam Papst
Unser Repertoire orientiert sich am traditionellen osteuropäischen Klezmer, wir widmen uns bevorzugt eher unbekannteren jiddischen Liedern und Instrumentalstücken. Die sehr bewegenden und direkten Texte der Lieder, die mitreißenden Tänze (die auch erklärt, gezeigt und getanzt werden können), die wunderschönen und manchmal auch ungewöhnlich schrägen Melodien, die Freiheit zur Interpretation und zum Gefühlsausdruck faszinieren uns ebenso wie verschiedene musikalische Einflüsse aus Osteuropa und dem orientalischen Raum.
http://new.pallawatsch.net

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Mi 23. & Do 24. Mai 19 h
FZA Verein für Kultur präsentiert:
FLUCH'T'RAUM - Von Fluchten und Wiederfluchten
23. Mai 19 h:
Buch-Präsentation „Von Fluchten und Wiederfluchten"
Artur Nickel (Hrsg.) und Violetta Leitner lesen eigenen Beiträge aus der Anthologie.
Klaus Sinowatz und Martina Sinowatz (FZA) lesen aus eigenen Texten.
24. Mai 19h:
FLUCH’T’RAUM Nr. 3 – Zeitschriftenpräsentation mit Peter Schaden (Hrsg.).
Lesung Marianne Mairhofer (Anthologie „Von Fluchten und Wiederfluchten“) sowie Klaus Haberl („FLUCH’T’RAUM“).
Weiters präsentiert sich der Verein „Connecting People“ (Patenschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge) und berichtet über Erfahrungen mit ablehnenden Asylbescheiden.
Die Anthologie „Von Fluchten und Wiederfluchten“ erschien 2017 im deutschen Geest-Verlag und umfasst 560 Seiten, mit einem Vorwort von Ilija Trojanow.
„Als Herausgeber ist es Artur Nickel gelungen, in 14 Kapiteln zentralen Fragestellungen von Flucht nachzuspüren und auf literarischer Ebene Vergleichsmöglichkeiten zu schaffen.“
(Zitat Buchrückseite).
FLUCH’T’RAUM ist eine neue, freie Kulturzeitschrift mit Schwerpunkt auf Literatur, erscheint seit 2017 zweimal jährlich und widmet sich in der aktuellen Ausgabe Nr. 3 dem Thema „Fremdsein“.

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Mo 28. Mai 19 h
INFOABEND zum Mitmachen bei der Sezonieri-Kampagne
Arbeitskampf im Erdbeerland: Willkommen bei der Sezonieri-Kampagne!
Spargel stechen, Erdbeeren pflücken, Trauben lesen: Bezahlung weit unter Kollektivvertrag, unfassbar lange Arbeitszeiten, inadäquate Unterkünfte stehen auf der Tagesordnung. Und ob es in der Folgesaison den Job wieder gibt, ist ungewiss. Doch (temporäre) Migrant*innen aus Süd- und Osteuropa, mit und ohne EU-Pass, sind vielfach auf diese Jobs angewiesen. Was tun? Arbeitskämpfe unterstützen, Wissen über Arbeitsrechte verbreiten: Aktiv werden bei der Sezonieri-Kampagne für die Rechte von Erntehelfer*innen! Du willst bei Feldaktionen mitmachen, gewerkschaftliche Arbeit kennenlernen? Dann sei dabei! Wir gehen auf Felder, verteilen Folder in verschiedenen Sprachen ... und stolpern auch mal über unsere Sprachendefizite. Was wir dabei lernen und 2018 planen, erzählen wir beim Infoabend. Wie und wann du gleich mal mitmachen kannst, weißt du anschließend auch.
Infoabend:
+ Feldaktionen - Ablauf, Do's & Don'ts und Mitmachmöglichkeiten
+ Basics zu den Rechten von Erntearbeiter*innen
+ die üblichen Rechteverletzungen und Arbeitsbedingungen
+ was die Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) tut und tun kann, was Aktivist*innen in der Sezonieri-Kampagne machen (können)
Sezonieri-Kampagne für die Rechte von Erntehelfer*innen:
Website: http://sezonieri.at
Neue Info-Videos: http://www.vimeo.com/sezonieri
Facebook: http://facebook.com/sezonieri
Twitter: http://twitter.com/sezonieri

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Di 29. Mai 19 h
Buchpräsentation
Eva Geber
"Louise Michel - Die Anarchistin und die Menschenfresser"
Louise Michel (1830-1905), die Ikone der Pariser Kommune 1871, war für die einen eine blutrünstige Wölfin, für die anderen die große Bürgerin, die rote Jungfrau, die gute Louise. Ihr Mut im Kampf, ihre Unerschrockenheit vor Gericht sind legendär. Verurteilt zur Deportation nach Neukaledonien, suchte Louise Michel Kontakt mitder indigenen Bevölkerung. Sie erlernte die Sprache der Kanak und vermittelte in zwei Schriften deren Mythen und Kultur. Bis zu ihrem Tod blieb die Insel für sie Sehnsuchtsort. Obwohl Louise Michel keine Gelegenheit ausgelassen hat, im Kampf zu sterben, erreichte sie ein hohes Alter.
Eva Geber hat einen biographischen Roman geschrieben. Dafür hat sie Louise Michels fiktivem Monolog über ihr bewegtes Leben zugehört und ihn entlang der historischen Tatsachen aufgezeichnet. Für das Kapitel der Deportation hat die Autorin die Legenden der Indigenen, wie sie von Michel aufgeschrieben wurden, erstmals ins Deutsche übertragen.
Eva Geber, geboren 1941 in Wien, Grafikerin, Autorin, Kulturpublizistin; von 1980-2002 Leiterin einer selbstverwalteten Druckerei. 35 Jahre Mitherausgeberin von AUF-Eine Frauenzeitschrift; Mitgründerin der AUFedition 1992. Buchpublikationen vorwiegend über Frauen der Wiener Moderne; zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. Wiener Frauenpreis 2009. Bruno-Kreisky-Anerkennungspreis 2013 für das Buch Der Typus der kämpfenden Frau - Frauen

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Mi 6. Juni 19 h
Buchpräsentation und Lesung

Bruno Schernhammer: "Und alle winkten - Im Schatten der Autobahn"
Aus den Augen der Arbeiterkinder im Almtal und aus Sicht der Zwangsarbeiter, die in Baracken als Sklaven gehalten wurden, erzählt der Autor die Geschichte des Autobahnbaus.
Es gelingt ihm, die damalige Begeisterung für den Bau der ,Reichsautobahn' und die von den Nazis geschürte Aufbruchsstimmung, von der sogar Kinder erfasst wurden, nachvollziehbar zu machen.

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Do 7. Juni 20 h
Open Stage

STUTHE Quickie

Wir veranstalten rund einmal im Monat für Interessierte, Künstler und Bühnenneulinge eine Open Stage. Deine Open Stage. Du hast bis zu 15min Bühnenzeit.
Bist Du bereit: melde Dich an unter quickie@stuthe.com
Alle Arten von künstlerischem Ausdruck sind willkommen. Wir freuen uns über Neugierige und Innovatoren - scheiß auf Perfektion - komm einfach vorbei!
Eintritt FREI! Für Kinder geeignet
www.stuthe.com

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Mo 11. Juni 20 h
Literatur, Musik & Kleinkunst

WILDE WORTE

Freie Wildbahn und Wunschgedichte
Gastgeber: Richard Weihs
Gast: Annett Krendlesberger
Zwei Blatt und zwei
Er ist ihr so nah wie ein Bruder. Nicht, dass sie ihm das jemals gesagt hätte, und doch scheint ein Gefühl von verletzter Eitelkeit die Freundschaft zwischen ihnen zu belasten.
Als sich Magnus plötzlich verändert und eine Affäre mit ihrer schönen Kollegin beginnt, als seine Solidarität langsam schwindet, der Freund die Freundschaft „verrät“, zweifelt sie an sich selbst. Und sie flüchtet nach Rom.
www.literaturport.de/Annett.Krendlesberger

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Mi 13. Juni 19 h
Vernissage & Fotoausstellung
Ugur Atay: Die Statuen von Wien
Jede Stadt hat „ihre“ Statuen, so auch Wien. Bedeutende Persönlichkeiten, mythische Gestalten, Denkmäler – in der Schnelllebigkeit der heutigen Zeit und im Schatten riesiger Gebäudekomplexe führen die Statuen ihre Existenz fort. Sie sind Teil unsers Alltags, und manchmal finden sie flüchtige Beachtung im Blickwinkel des menschlichen Auges, um dann wieder etwas anderem zu weichen.

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Mo 18. Juni 19 h
Rechtshilfetreffen BettelLobby Wien
BETTELN IST ERLAUBT
Seit 2013 gibt es einmal monatlich ein Rechtshilfetreffen für BettlerInnen und StraßenzeitungsverkäuferInnen im Amerlinghaus Wien. Wir haben bisher bereits hundert Strafverfügungen wegen Bettelns beeinsprucht, 80% der Einsprüche wurde bislang statt gegeben!
Eingeladen sind BettlerInnen und UnterstützerInnen. Bitte alle Unterlagen zu den Strafen zum Rechtshilfetreffen mitnehmen. Wir sprechen auch Bulgarisch und Rumänisch, auf Anfrage auch Ungarisch. Es gibt Kinderbetreuung und auch einen kleinen Imbiss und Plauderei. Unsere Rechtshilfenummer: 0660 34 82 82 6

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Mi 27. Juni 19 Uhr
Semesterabschlusskonzert

Saz Verein Wien
Traditionelles Semesterabschlusskonzert des Saz Verein Wien
www.sazverein.org

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Fr 29. Juni 20 Uhr
Lesungen

Wohnzimmertag der Erste
Es lesen Wolfgang Helmhart, Ilse Kilic, Nikolaus Scheibner, Birgit Schwaner
Wir präsentieren die Bücher "die kunst, sich in 26 richtungen gleichzeitig zu sträuben" und
"edle dichtung (anfang)"
www.dfw.at

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