Kulturzentrum Spittelberg im Amerlinghaus
Öffentliche Veranstaltungen
Stiftgasse 8 1070 Wien 01 523 64 75 amerlinghaus@inode.at www.amerlinghaus.at
Info-Büroöffnungszeiten: Werktags Mo bis Fr 14:00 bis 20:00 | Aktives Zentrum 01 523 40 09 oder 0676 410 70 15
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Öffentliche Veranstaltungen

April Mai 2018

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Programmüberblick

Fr 6. April 19 h
Lesung mit Musik
Grüß Göttin - Von weiblichen Gottheiten und göttlichen Weibern

Mo 9. April 20 h
Literatur, Musik & Kleinkunst
WILDE WORTE mit Stefan Reiser

Di 10. April 20 h
Ein-Frau-Stück mit Puppen- und Maskenspiel
Parzival, eine Menschwerdung – oder die Geschichte eines Umwegs

Do 12. April 16 h - 18:30 h
Poetry Slam Workshop
Gastgeber*innen: Fomp

Do 12. April 19 h
Vortrag
David Selim Sayers: “Sexuelle Degeneration” im Osmanischen Reich

Mo 16. April 19h
Rechtshilfetreffen
BettelLobby Wien

Fr 20. April 19:30
Buchpräsentation
Michaela Hinterleitner: "RÄUBER DER MEERE"

Mi 25. April 19:30
Klezmertanzabend mit Livemusik
Pallawatsch

Mi 2. Mai 19:30
Lesung

Wort Bild Klang

Fr 4. Mai 19 h
Lesung mit Poesiefilm und Gesang

HEIMAT - Von inneren und äußeren Heimaten

Fr 4. Mai - So 6. Mai
Antikapitalistischer Kongress

Marx is muss

Di 8. Mai 19 h
Erstes Wiener Lesetheater
Habsburgs verkaufte Töchter

Mi 9. Mai 19 h
Buchpräsentation
Arbeitskämpfe in Chinas Autofabriken

Do 10. Mai 17 h & Fr 11. Mai 18 h
Kindertheater
NON EX AEQUO

Sa 12. Mai 20 h
Open Stage

STUTHE-Quickie

Mo 14. Mai 20 h
Literatur, Musik & Kleinkunst
WILDE WORTE

Mi 16. Mai 19 h
Filmscreening

Wir sind schon da

Do 17 Mai 16 h bis 18:30
Poetry Slam Workshop

Gastgeber*innen: Fomp

Mo 21. Mai 19 h
Rechtshilfetreffen

BettelLobby Wien

Di 22. Mai 19 h
Buchpräsentation

Maria Prieler-Woldan: "Das Selbstverständliche tun. Die Salzburger Bäuerin Maria Etzer und ihr verbotener Einsatz für Fremde im Nationalsozialismus."

Mi 23. Mai 19:30
Klezmertanzabend mit Livemusik
Pallawatsch

Mi 23. & Do 24. Mai 19 h
FZA Verein für Kultur präsentiert:
FLUCH'T'RAUM - Von Fluchten und Wiederfluchten

Mo 28. Mai 19 h
Infoabend
Arbeitskampf im Erdbeerland: Willkommen bei der Sezonieri-Kampagne!

Di 29. Mai 19 h
Buchpräsentation
Eva Geber
"Louise Michel - Die Anarchistin und die Menschenfresser"


Programm im Detail

Fr 6. April 19 h
Lesung mit Musik

Grüß Göttin - Von weiblichen Gottheiten und göttlichen Weibern
Texte: Elisabeth Schrattenholzer, Linda Kreiss, Anita C. Schaub
Musik: Denise Kronabitter
Konzept, Organisation, Organisation: Anita C. Schaub
Mit freundlicher Unterstützung der GAV

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Mo 9. April 20 h
Literatur, Musik & Kleinkunst

WILDE WORTE

Freie Wildbahn und Wunschgedichte
jeweils am zweiten Montag des Monats
Gastgeber: Richard Weihs
Gast: Stefan Reiser
Wien - Rom – Eggerding
Der Autor liest Kurzgeschichten und Prosa-Miniaturen: Die Protagonisten, im ständigen Wechsel zwischen Stadt und Land, stehen neben sich, sind Zeugen der eigenen Entfremdung. Begegnungen mit Freunden, die in der Jugend als gut empfunden wurden, nehmen zwanzig Jahre später einen anderen Verlauf; alles Neue ist auf Bewährungsprobe. Ob da oder dort: Am Ende ist klar, dass die Vernissage der Kunstakademie den gleichen Gesetzen unterliegt wie der Ostermarkt der Goldhaubengruppe.

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Di 10. April 20 h
Ein-Frau-Stück mit Puppen- und Maskenspiel

Parzival, eine Menschwerdung - oder die Geschichte eines Umwegs

Der "Parzival" des Wolfram von Eschenbach (um 1200 entstanden) stellt die Entwicklung eines Menschen dar, der nach einer abenteuerlichen Zeit der Wirrnisse und Umwege sein Ziel erreicht: der Mensch zu werden, der er werden soll.
Die vorliegende Bearbeitung in Form eines Ein-Frau-Stücks (mit Puppen- und Maskenspiel) zeigt den alten Stoff im modernen Gewand und bietet die Möglichkeit einer vergnüglichen Annäherung.
Text: Beatrix Datterl, Christian Suchy, Wolfram von Eschenbach
Spiel: Beatrix Datterl
Regie: Christian Suchy

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Do 12. April 16h - 18:30
Poetry Slam Workshop
Gastgeber*innen: Fomp
Poetry Slam - das ist gelebte Sprache, kreativer Geist in Worte gegossen. Das Slamkollektiv FOMP bietet allen Schreibenden und Kreativen einen kostenlosen Poetry Slam Workshop. Monatlich gibt es die Möglichkeit von Größen des Slam zu lernen - ob Handwerk, ob kreativer Zugang, ob Präsentation oder einfach die Freude am Schreiben.
Wir bitten um Voranmeldung unter contact@fomp.eu und freuen uns auf dich und deine Gedanken. Der Workshop ist gratis, die Leiter*innen wechselnd. Come as you are.
Weitere Infos:
www.fomp.eu
fb.com/fomp.vienna

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Do 12. April 19 h
Vortrag
"Sexuelle Degeneration" im Osmanischen Reich
Vortragender: David Selim Sayers
Viele türkische Konservative sehen das Osmanische Reich als ein verlorenes “goldenes Zeitalter”, welches möglichst wiederhergestellt werden sollte. Diese Ansicht gilt insbesondere, wenn es um Moral, Ethik und Sittlichkeit geht. In Sachen Gender herrscht zum Beispiel die Neigung vor, die osmanische Gesellschaft als musterhaft patriarchisch und heteronormativ darzustellen. Dieser Wahrnehmung zufolge ist der osmanische Mann ein aktiver, machohafter und natürlich heterosexueller Anführer der Gesellschaft, während die osmanische Frau eine passive, mütterliche Hausfrau ist, die mit sexueller Begierde oder dem gesellschaftlichen Leben allgemein wenig zu tun hat. Diese vorbildliche Genderordnung, so wird behauptet, sei erst ab dem 19. Jahrhundert mit dem Vormarsch des Westens “degeneriert”.
Ermöglicht das osmanische Genderverständnis wirklich solche Interpretationen?
Was für ein Bild ergibt sich, wenn die Osmanen uns nicht durch die Vermittlung von Politikern oder konservativen Denkern, sondern durch ihre eigenen Quellen entgegentreten?
Prof. Dr. David Selim Sayers von der Universität Wien behauptet, dass viele genderbezogene Identitäten und Verhaltensweisen, die in der heutigen Türkei oftmals als "unanständig" oder "degeneriert" angeprangert werden, organische Bestandteile der osmanischen Gesellschaft waren. Und umgekehrt, so versichert er, wurden viele Werte, die heutzutage als traditionell oder besonders sittlich vermarktet werden, erstmals aus dem "degenerierten" Westen übernommen.
Vortrag auf Türkisch. Übersetzung ins Deutsche ist bei Bedarf möglich.

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Mo 16. April 19h
Rechtshilfetreffen

BettelLobby Wien
BETTELN IST ERLAUBT.
Seit 2013 gibt es einmal monatlich ein Rechtshilfetreffen für BettlerInnen und StraßenzeitungsverkäuferInnen im Amerlinghaus Wien. Wir haben bisher bereits hundert Strafverfügungen wegen Bettelns beeinsprucht, 80% der Einsprüche wurde bislang statt gegeben! Eingeladen sind BettlerInnen und UnterstützerInnen.
Bitte alle Unterlagen zu den Strafen zum Rechtshilfetreffen mitnehmen.
Wir sprechen auch Bulgarisch und Rumänisch, auf Anfrage auch Ungarisch.
Es gibt Kinderbetreuung und auch einen kleinen Imbiss und Plauderei.
Unsere Rechtshilfenummer: 0660 34 82 82 6

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Fr 20. April 19:30
Buchpräsentation

"RÄUBER DER MEERE" Michaela Hinterleitner
Lesung mit Musik und Performance
Michaela Hinterleitner stellt ihr erstes Buch "Räuber der Meere" (Edition ZZOO) vor.
Mit musikalischer Begleitung von Adele Knall auf dem Kontrabass.
Dazu liefert die Grillhendl Rotation Crew eine scharrende Performance in bester Hühnermanier.
Zur Abrundung des räumlichen Erlebnisses sind die Bilder und Grafiken des Buches ausgestellt.
Weitere Informationen unter: michaelahinterleitner.wordpress.com
hendlrotation.wordpress.com

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Mi 25. April 19:30
Klezmertanzabend mit Livemusik

Pallawatsch
Tanzbares zwischen Tradition und Interpretation … mit Wurzeln und neuen Blüten Klezmermusik ist traditionelle jüdische Fest- und Hochzeitsmusik aus Osteuropa. Die Tänze - polonaiseartige Freylachs, squareähnliche Shers, ruhige Horas, schnelle Hongas, fetzige Bulgars ... Kreistänze, Reihen- & Paartänze - vieles Vertrautes in vielleicht unbekannterem Gewand, versehen mit Tanzerklärungen und Livemusik, keine Vorkenntnisse notwendig! - Spende für die Musik Pallawatsch sind: Eva Pankratz, Martin Mixan, Günther Schöller, Miriam Papst Unser Repertoire orientiert sich am traditionellen osteuropäischen Klezmer, wir widmen uns bevorzugt eher unbekannteren jiddischen Liedern und Instrumentalstücken. Die sehr bewegenden und direkten Texte der Lieder, die mitreißenden Tänze (die auch erklärt, gezeigt und getanzt werden können), die wunderschönen und manchmal auch ungewöhnlich schrägen Melodien, die Freiheit zur Interpretation und zum Gefühlsausdruck faszinieren uns ebenso wie verschiedene musikalische Einflüsse aus Osteuropa und dem orientalischen Raum.
http://new.pallawatsch.net/

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Mi 2. Mai 19:30
Lesung

Wort Bild Klang
mit Darley Rojas Castañeda, Pascal C. Tanguy (beide GAV)
Gast:
Margarita Valdivia
Eine Veranstaltung der Grazer Autorinnen Autorenversammlung

Kurzbiografien:
Darley Rojas Castañeda. Kolumbianischer Dichter und Schriftsteller (Bogotá-Kolumbien). Er lebt seit 1977 in Europa, gestaltete verschiedene Sendungen für den ORF und ist ein wahrer Experte für lateinamerikanische Literatur.Zahlreiche Publikationen in Anthologien, wie z.B.in der Anthologie "Die Fremde in mir", Lyrik und Prosa der österreichischen Volksgruppen und Zuwanderer (Wien 1999). Vor kurzem wurde sein Buch "Türkisfarbenes Tor" im Deutschen Verlag Stadtlichter Presse in einer zweisprachigen Ausgabe veröffentlicht.
Pascal C. Tanguy, geboren in Linz, lebt in Wien als Gymnasiallehrer und schreibt auf Deutsch und Französisch. Seine Schwerpunkte sind Lyrik, Theaterstücke und Prosa (derzeit fertiggestellt: ein Manuskript mit französischen Prosatexten und deren Übersetzungen). Auch literarische Übersetzungen. Letzte Veröffentlichung: "Fenster zum Licht/Fenêtre ouverte sur la lumière" (Albatros, Wien 2012). Darüber hinaus ist Pascal C. Tanguy auch in den Bereichen Malerei und Fotografie tätig (zuletzt Fotoausstellung in der Galerie Kandinsky 2015). Margarita Valdivia wurde am 30. März 1972 in Guadalajara, Jalisco, Mexiko geboren. Sie hat an diversen Schreibwerkstätten in ihrer Heimat teilgenommen und einige Gedichte und Prosatexte in verschiedenen Literaturmagazinen sowie Zeitungen publiziert. Seit 1998 lebtsie in Österreich, wo sie als Grafikerin und Übersetzerin arbeitet. Im Jahr 2010 erschien ihr erstesBuch "Der Gesang des Alltäglichen" in Mexiko, im Herbst 2017 ihr neuer Gedichtband(zweisprachig spanisch/deutsch) "Glut und Feuer" in der Edition PEN im Löcker Verlag in Wien. Darley Rojas Castañeda. Kolumbianischer Dichter und Schriftsteller (Bogotá-Kolumbien). Er lebt seit 1977 in Europa, gestaltete verschiedene Sendungen für den ORF und ist ein wahrer Experte für lateinamerikanische Literatur.Zahlreiche Publikationen in Anthologien, wie z.B.in der Anthologie "Die Fremde in mir", Lyrik und Prosa der österreichischen Volksgruppen und Zuwanderer (Wien 1999). Vor kurzem wurde sein Buch "Türkisfarbenes Tor" im Deutschen Verlag Stadtlichter Presse in einer zweisprachigen Ausgabe veröffentlicht. Pascal C. Tanguy, geboren in Linz, lebt in Wien als Gymnasiallehrer und schreibt auf Deutsch und Französisch. Seine Schwerpunkte sind Lyrik, Theaterstücke und Prosa (derzeit fertiggestellt: ein Manuskript mit französischen Prosatexten und deren Übersetzungen). Auch literarische Übersetzungen. Letzte Veröffentlichung: "Fenster zum Licht/Fenêtre ouverte sur la lumière" (Albatros, Wien 2012). Darüber hinaus ist Pascal C. Tanguy auch in den Bereichen Malerei und Fotografie tätig (zuletzt Fotoausstellung in der Galerie Kandinsky 2015).
Margarita Valdivia wurde am 30. März 1972 in Guadalajara, Jalisco, Mexiko geboren. Sie hat an diversen Schreibwerkstätten in ihrer Heimat teilgenommen und einige Gedichte und Prosatexte in verschiedenen Literaturmagazinen sowie Zeitungen publiziert. Seit 1998 lebtsie in Österreich, wo sie als Grafikerin und Übersetzerin arbeitet. Im Jahr 2010 erschien ihr erstesBuch "Der Gesang des Alltäglichen" in Mexiko, im Herbst 2017 ihr neuer Gedichtband(zweisprachig spanisch/deutsch) "Glut und Feuer" in der Edition PEN im Löcker Verlag in Wien.

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Fr 4. Mai 19 h
Lesung mit Poesiefilm und Gesang

Heimat - Von inneren und äußeren Heimaten

Texte: Isabella Feimer, Ursula Wiegele, Anita C. Schaub
Poesiefilm: Anita C. Schaub
Musik: Elisabeth Monder
Konzept, Organisation, Organisation: Anita C. Schaub

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Fr 4. Mai - So 6. Mai
Antikapitalistischer Kongress

Marx is muss
Motto „Der Kampf gegen Schwarz-Blau braucht Praxis und Theorie“
Strategien für den Widerstand gegen die FPÖ-ÖVP-Regierung
Mit internationalen Gästen wie Nora Berneis (Aufstehen gegen Rassismus, Deutschland), Volkhard Mosler (DIE LINKE Frankfurt) und Weyman Bennett (Stand Up To Racism, Großbritannien).
Der Kongress wird organisiert von Aktivist_innen von Linkswende jetzt.
Anmeldung ist erforderlich unter: anmeldung@marxismuss.at

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Di 8. Mai 19 h
Erstes Wiener Lesetheater

Habsburgs verkaufte Töchter
Es lesen: Lilo Perchtold (Gestaltung), Heidi Hagl, Herzlinde Kriz und Hilde Schmölzer

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Mi 9. Mai 19 h
Buchpräsentation

"Arbeitskämpfe in Chinas Autofabriken" von Zhang Lu
Der Herausgeber und Übersetzer Ralf Ruckus stellt das Buch vor.
Anschließend Diskussionsmöglichkeit!
In ihrem Buch erkundet Zhang Lu die Arbeitsbedingungen, die Subjektivität und das kollektive Handeln der AutomobilarbeiterInnen im Land der weltweit größten und am schnellsten expandierenden Automobilindustrie. Das Buch kombiniert neue empirische Befunde mit nuancierten Analysen der Produktionsstätten, der chinesischen Industriepolitik und der globalen Entwicklung der Automobilindustrie. So entsteht ein vielschichtiger Analyserahmen, der auch abschätzen lässt, wie sich die Arbeitsverhältnisse in der chinesischen Automobilindustrie in ihrem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext weiter entwickeln werden. Nach jahrelanger Feldarbeit und ausführlichen Interviews mit ArbeiterInnen aus sieben großen Automobilfabriken in verschiedenen Regionen Chinas kann Zhang den LeserInnen eine fundierte Nahansicht des Fabrikalltags und der wachsenden ArbeiterInnenmilitanz bieten.
Eine Veranstaltung des Mandelbaum Verlages

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Do 10. Mai 17 h und Fr 11. Mai 18 h
Kindertheater

NON EX AEQUO
Ein Wartezimmer in der nahen Zukunft. Fünf Personen sitzen dort, sie alle brauchen etwas: das Tarnwesen ein lächerliches Papier, das junge Mädchen seine Mutter, das dumpfe Brüderpaar seine Lieblingsmarke. Dazu ein verschuldetes Alien und eine verrückte Hexe. Doch das Personal des Hauses schickt sie nur von einem Raum zum nächsten, und je länger sie alle durch die Gänge des Gebäudes irren, desto unmöglicher scheint es, an ihr Ziel zu gelangen. Warum also überhaupt suchen?
Ein absurdes Kinderstück über die großen Fragen nach Sinn, Sehnsucht und Seife.
Eine Produktion der Freien Gruppe Trampolin

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Sa 12. Mai 20 h
Open Stage

STUTHE-Quickie
Wir veranstalten rund einmal im Monat für Interessierte, Künstler*innen
und Bühnenneulinge eine Open Stage. Deine Open Stage.
Du hast bis zu 15min Bühnenzeit.
Bist Du bereit: melde Dich an unter quickie@stuthe.com.
Alle Arten von künstlerischem Ausdruck sind willkommen.
Wir freuen uns über Neugierige und Innovator*innen –
scheiß auf Perfektion - komm einfach vorbei!
Eintritt FREI! Für Kinder geeignet
www.stuthe.com

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Mo 14. Mai 20 h
Literatur, Musik & Kleinkunst

WILDE WORTE

Freie Wildbahn und Wunschgedichte
Gastgeber: Richard Weihs
Gast: Markus Lindner
"Klei"
Unten an der Küste gewinne ich Land. Ich habe einen Deich angelegt. Dauernd versuche ich durch Anhäufungen, Umschichtungen und Verlegungen dem Meer Land abzunehmen. Klei eignet sich bestens dafür. Den klebrigen Rest der Ebbe in die Schubkarre schaufeln und heran karren.
"Markus Lindner zeigt so etwas wie eine mentale Robinsonade, einen Bildungsroman über einen Aussteiger, der auf dem Weg in die Zukunft im Lebens-Schlick hängen bleibt. - Romantisch, klar und voller Balance im schwammigen Grund!" Helmuth Schönauer
bibliothekderprovinz.at/klei

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Mi 16. Mai 19 h
Filmscreening

Wir sind schon da
FrauenLesbenFilmCollectif Berlin 1997
63 min, in deutscher Sprache
Ein Film über die Sans-Papiers
Fünf Frauen der Sans Papiers erzählen von der Entstehungsgeschichte, den Hintergründen und von der Organisierung der Frauen innerhalb der Sans Papiers und ihren wichtigsten Forderungen, z.B. dem eigenständigen Aufenthaltsrecht für Frauen. Sie berichten von konkreten Forderungen und politischen Positionen der Sans Papiers, ihren Organisations- und Aktionsformen und über die Veränderungen, die ihre Organisierung und der Kampf für ihr Leben mit sich gebracht haben.
Die Sans Papiers wehren sich offensiv dagegen, dass ausgerechnet sie verantwortlich sein sollen für die sozialen und ökonomischen Probleme der Zielländer. Sie stellen ihre Situation der Rechtlosigkeit und Marginalisierung in den Ländern des Nordens ausdrücklich in einen Zusammenhang mit der Geschichte der Kolonisierung und Versklavung sowie mit dem heute herrschenden Nord-Süd-Verhältnis.
Jeanne Tchaleaux vom Kollektiv der Sans Papiers in Colombes formuliert es so: "Die ganze Zeit wird über die Immigranten gesprochen: die Immigranten, die Immigranten... Sie müssen sich auch die Frage stellen, warum kommen die Immigranten in unsere Länder? Warum?". Und Madjiguène Cissée, Sprecherin der "Sans Papiers" ergänzt: "Unsere Forderungen gehen weit über die Regulierung unserer Papiere hinaus. Es ist sicher, daß unser Kampf, den wir - als Volk aus dem Süden, das hier in Europa lebt - führen, die Frage nach der Nord-Süd-Beziehung stellt. Das ist die Frage, die sich heute stellt!"
Das Filmscreening wird von der Wiener Vernetzung gegen Abschiebungen organisiert, einem Zusammenschluss an Aktivist*innen aus verschiedenen Kontexten.

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Do 17 Mai 16 h bis 18:30
Workshop

Poetry Slam
Gastgeber*innen: Fomp
Poetry Slam - das ist gelebte Sprache, kreativer Geist in Worte gegossen. Das Slamkollektiv FOMP bietet allen Schreibenden und Kreativen einen kostenlosen Poetry Slam Workshop. Monatlich gibt es die Möglichkeit von Größen des Slam zu lernen - ob Handwerk, ob kreativer Zugang, ob Präsentation oder einfach die Freude am Schreiben.
Wir bitten um Voranmeldung unter contact@fomp.eu und freuen uns auf dich und deine Gedanken. Der Workshop ist gratis, die Leiter*innen wechselnd. Come as you are.
Weitere Infos:
www.fomp.eu
fb.com/fomp.vienna

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Mo 21. Mai 19 h
Rechtshilfetreffen

BettelLobby Wien
BETTELN IST ERLAUBT

Seit 2013 gibt es einmal monatlich ein Rechtshilfetreffen für BettlerInnen und StraßenzeitungsverkäuferInnen im Amerlinghaus Wien. Wir haben bisher bereits hundert Strafverfügungen wegen Bettelns beeinsprucht, 80% der Einsprüche wurde bislang statt gegeben!
Eingeladen sind BettlerInnen und UnterstützerInnen. Bitte alle Unterlagen zu den Strafen zum Rechtshilfetreffen mitnehmen. Wir sprechen auch Bulgarisch und Rumänisch, auf Anfrage auch Ungarisch. Es gibt Kinderbetreuung und auch einen kleinen Imbiss und Plauderei. Unsere Rechthilfenummer: 0660 34 82 82 6

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Di 22. Mai 19 h
Buchpräsentation

"Das Selbstverständliche tun. Die Salzburger Bäuerin Maria Etzer und ihr verbotener Einsatz für Fremde im Nationalsozialismus."
Mit einem Nachwort von Brigitte Menne
"Sie war schon auch selber schuld dran", hieß es in der Familie. Nämlich dass sie über zwei Jahre in Aichach im Zuchthaus war und nachher nicht mehr zurück durfte auf ihren Hof, den sie 18 Jahre lang allein bewirtschaftet hatte. Die Großmutter hatte es mit den Franzosen, hieß es. "Die Franzosen" waren ab 1941 zwangsverpflichtete Kriegsgefangene im Land Salzburg. Die Bäuerin Maria Etzer hat ihnen Treffen ermöglicht auf ihrem Hof in Goldegg. Mit dem jungen Georges, der der Witwe zugeteilt war, weil der einzige Sohn bereits gefallen war, hatte sie ein Liebesverhältnis. Die Folge war eine Denunziationskette, der Nachbar konnte sie schadlos anzeigen. Wegen Wehrkraftzersetzung ("verbotener Umgang") verurteilte sie der Sondergerichtshof 1943 zu drei Jahren Zuchthaus. Ihre Enkelin Brigitte Menne wollte das Nachkriegs-Konzept der Schande, das der verfemten Großmutter anhing, umdrehen, sie wollte sich explizit als deren Nachfahrin verorten. Das Buch von Maria Prieler-Woldan stellt das Geschehen auf eine wissenschaftliche Ebene.

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Mi 23. Mai 19:30
Klezmertanzabend mit Livemusik

Pallawatsch
Tanzbares zwischen Tradition und Interpretation … mit Wurzeln und neuen Blüten
Klezmermusik ist traditionelle jüdische Fest- und Hochzeitsmusik aus Osteuropa. Die Tänze - polonaiseartige Freylachs, squareähnliche Shers, ruhige Horas, schnelle Hongas, fetzige Bulgars ... Kreistänze, Reihen- & Paartänze - vieles Vertrautes in vielleicht unbekannterem Gewand, versehen mit Tanzerklärungen und Livemusik, keine Vorkenntnisse notwendig! – Spende für die Musik
Pallawatsch sind: Eva Pankratz, Martin Mixan, Günther Schöller, Miriam Papst
Unser Repertoire orientiert sich am traditionellen osteuropäischen Klezmer, wir widmen uns bevorzugt eher unbekannteren jiddischen Liedern und Instrumentalstücken. Die sehr bewegenden und direkten Texte der Lieder, die mitreißenden Tänze (die auch erklärt, gezeigt und getanzt werden können), die wunderschönen und manchmal auch ungewöhnlich schrägen Melodien, die Freiheit zur Interpretation und zum Gefühlsausdruck faszinieren uns ebenso wie verschiedene musikalische Einflüsse aus Osteuropa und dem orientalischen Raum.
http://new.pallawatsch.net

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Mi 23. & Do 24. Mai 19 h
FZA Verein für Kultur präsentiert:
FLUCH'T'RAUM - Von Fluchten und Wiederfluchten
23. Mai 19 h:
Buch-Präsentation „Von Fluchten und Wiederfluchten"
Artur Nickel (Hrsg.) und Violetta Leitner lesen eigenen Beiträge aus der Anthologie.
Klaus Sinowatz und Martina Sinowatz (FZA) lesen aus eigenen Texten.
24. Mai 19h:
FLUCH’T’RAUM Nr. 3 – Zeitschriftenpräsentation mit Peter Schaden (Hrsg.).
Lesung Marianne Mairhofer (Anthologie „Von Fluchten und Wiederfluchten“) sowie Klaus Haberl („FLUCH’T’RAUM“).
Weiters präsentiert sich der Verein „Connecting People“ (Patenschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge) und berichtet über Erfahrungen mit ablehnenden Asylbescheiden.
Die Anthologie „Von Fluchten und Wiederfluchten“ erschien 2017 im deutschen Geest-Verlag und umfasst 560 Seiten, mit einem Vorwort von Ilija Trojanow.
„Als Herausgeber ist es Artur Nickel gelungen, in 14 Kapiteln zentralen Fragestellungen von Flucht nachzuspüren und auf literarischer Ebene Vergleichsmöglichkeiten zu schaffen.“
(Zitat Buchrückseite).
FLUCH’T’RAUM ist eine neue, freie Kulturzeitschrift mit Schwerpunkt auf Literatur, erscheint seit 2017 zweimal jährlich und widmet sich in der aktuellen Ausgabe Nr. 3 dem Thema „Fremdsein“.

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Mo 28. Mai 19 h
INFOABEND zum Mitmachen bei der Sezonieri-Kampagne
Arbeitskampf im Erdbeerland: Willkommen bei der Sezonieri-Kampagne!
Spargel stechen, Erdbeeren pflücken, Trauben lesen: Bezahlung weit unter Kollektivvertrag, unfassbar lange Arbeitszeiten, inadäquate Unterkünfte stehen auf der Tagesordnung. Und ob es in der Folgesaison den Job wieder gibt, ist ungewiss. Doch (temporäre) Migrant*innen aus Süd- und Osteuropa, mit und ohne EU-Pass, sind vielfach auf diese Jobs angewiesen. Was tun? Arbeitskämpfe unterstützen, Wissen über Arbeitsrechte verbreiten: Aktiv werden bei der Sezonieri-Kampagne für die Rechte von Erntehelfer*innen! Du willst bei Feldaktionen mitmachen, gewerkschaftliche Arbeit kennenlernen? Dann sei dabei! Wir gehen auf Felder, verteilen Folder in verschiedenen Sprachen ... und stolpern auch mal über unsere Sprachendefizite. Was wir dabei lernen und 2018 planen, erzählen wir beim Infoabend. Wie und wann du gleich mal mitmachen kannst, weißt du anschließend auch.
Infoabend:
+ Feldaktionen - Ablauf, Do's & Don'ts und Mitmachmöglichkeiten
+ Basics zu den Rechten von Erntearbeiter*innen
+ die üblichen Rechteverletzungen und Arbeitsbedingungen
+ was die Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) tut und tun kann, was Aktivist*innen in der Sezonieri-Kampagne machen (können)
Sezonieri-Kampagne für die Rechte von Erntehelfer*innen:
Website: http://sezonieri.at
Neue Info-Videos: http://www.vimeo.com/sezonieri
Facebook: http://facebook.com/sezonieri
Twitter: http://twitter.com/sezonieri

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Di 29. Mai 19 h
Buchpräsentation
Eva Geber
"Louise Michel - Die Anarchistin und die Menschenfresser"
Louise Michel (1830-1905), die Ikone der Pariser Kommune 1871, war für die einen eine blutrünstige Wölfin, für die anderen die große Bürgerin, die rote Jungfrau, die gute Louise. Ihr Mut im Kampf, ihre Unerschrockenheit vor Gericht sind legendär. Verurteilt zur Deportation nach Neukaledonien, suchte Louise Michel Kontakt mitder indigenen Bevölkerung. Sie erlernte die Sprache der Kanak und vermittelte in zwei Schriften deren Mythen und Kultur. Bis zu ihrem Tod blieb die Insel für sie Sehnsuchtsort. Obwohl Louise Michel keine Gelegenheit ausgelassen hat, im Kampf zu sterben, erreichte sie ein hohes Alter.
Eva Geber hat einen biographischen Roman geschrieben. Dafür hat sie Louise Michels fiktivem Monolog über ihr bewegtes Leben zugehört und ihn entlang der historischen Tatsachen aufgezeichnet. Für das Kapitel der Deportation hat die Autorin die Legenden der Indigenen, wie sie von Michel aufgeschrieben wurden, erstmals ins Deutsche übertragen.
Eva Geber, geboren 1941 in Wien, Grafikerin, Autorin, Kulturpublizistin; von 1980-2002 Leiterin einer selbstverwalteten Druckerei. 35 Jahre Mitherausgeberin von AUF-Eine Frauenzeitschrift; Mitgründerin der AUFedition 1992. Buchpublikationen vorwiegend über Frauen der Wiener Moderne; zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. Wiener Frauenpreis 2009. Bruno-Kreisky-Anerkennungspreis 2013 für das Buch Der Typus der kämpfenden Frau - Frauen

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Fr 23. März 19 h
Konzert

Bahö für Woody
Rudi Burda als Gastgeber wird ein paar Songs von Woody Guthrie anstimmen, wird mit dem p.t. Publikum singen, wird Gäste auf die Bühne bitten - und alles Weitere wird sich weisen.
Die ursprüngliche Idee, das Ereignis ein HOOTENANNY zu nennen, wurde fallen gelassen: Nur eingefleischte Folkies wissen, dass dieses Wort (wahrscheinlich aus dem Gälischen) eine Zusammenkunft zwecks gemeinsamem Gesang bezeichnet.
Auch die Bezeichnung JAM passt nicht ganz: Sie ist zwar nicht nur Jazzern reinsten Wassers ein Begriff, aber Jazz soll’s ja nicht ausschließlich werden.
BAHÖ leitet sich angeblich aus dem Tschechischen her und bedeutet so viel wie Trubel, Wirbel, Aufstand. Das trifft die Absicht ziemlich genau: Es soll unbotmäßig zugehen, es soll den Umständen entsprechend laute Töne geben, es soll vor allem das Gefühl der Gemeinsamkeit gestärkt werden.

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